Wohnungsmarkt

Begriff Definition
Wohnungsmarkt

Unter einem Wohnungsmarkt wird dass Angebot und die Nachfrage von Wohnraum verstanden. Die Wohnungsmärkte in den unterschiedlichen Regionen Deutschlands weisen verschiedene Trends auf. So zeigen Städte wie zum Beispiel Hamburg und München einen hohen Zuwachs in der Bevölkerungsdichte. Die daraus resultierende Nachfrage von Wohnraum ist steigend. Engpässe von Wohnraum sowie hohe Mietpreise sind die Folge. Eine Schaffung von Wohnraum ist darum eine wichtige Maßnahme und gehört zu den politischen Aufgaben.

Im direkten Vergleich zu den Ballungsgebieten weisen ländliche Regionen einen Bevölkerungsverlust auf. Dies führt zu Leerständen von Mietobjekten. Besonders viele Leerstände gibt es im Osten Deutschlands. Aktuell befindet sich der Wohnungsmarkt im Wandel. Zukünftig sind Transparenz sowie offenliegende Marktinformationen eine starke Grundvoraussetzung für eine Investition und das Mietverhalten jedes einzelnen Bürgers.

Die Preisstruktur auf dem Wohnungsmarkt gestaltet sich abhängig von Angebot und Nachfrage. So betrug 2019 die Nettokaltmiete im Land Sachsen 4,56 Euro pro Quadratmeter und in München dagegen 18,31 Euro. Bundesweit wurde im Jahre 2019 ein Quadratmeterpreis von 8,76 Euro pro Quadratmeter verlangt. Im Jahre 2018 betrug der Quadratmeterpreis (Nettokaltmiete) 4,2 Prozent weniger als im Jahr 2019. Von ansteigenden Mieten auf dem Wohnungsmarkt sind vor allem Neuvermietungen betroffen. Außerdem erleben Städte, die einen Zuwachs der Bevölkerungsdichte vorweisen, eine starke Nachfrage nach Wohnraum. Engpässe an Wohnungen sowie steigende Mietpreise sind die Folge. Eine Umsetzung von mehr Wohnraum ist hierfür eine unumgängliche Maßnahme.

 

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